Drei Wege, wie aus Besuchern Anfragen werden
Ein Rechner, ein Check und ein Spiel für den B2B HUB. Im Pilot hängen alle drei an demselben Ablauf wie das Anmeldeformular: Prüfung, Einstufung, Notion, Alarm.
[UNSER VORSCHLAG]
Womit wir anfangen
Wir starten mit dem Rechner und einer geprüften Anrufliste. Euer Team führt die Gespräche, der Ablauf erfasst die Antworten, stuft ein und erinnert ans Nachfassen. Der Check qualifiziert Anfragen von der Website, das Match ist das Format fürs Forum. Alle drei liefern in dieselbe Notion-Pipeline.
[LEADGEN-FORMATE]
Was die drei Formate können
[Matcha-Rechner]
Der Betrieb gibt Grösse und Verbrauch ein und sieht sofort Flaschen pro Monat, Kosten pro Getränk und, in der Gastronomie, die Marge. Wer das Ergebnis als PDF will, hinterlässt Firma und E-Mail.
Ausprobieren
Was wir erfahren: Betriebsart, Grösse, Verbrauch, Firma, Kontakt.
[Matcha-Check]
Sechs Fragen, eine erste Einschätzung: welche Grösse passt und wie viel Matcha ihr braucht. Die interne Einstufung läuft im Hintergrund mit.
Ausprobieren
Was wir erfahren: Betriebsart, Standorte, Grösse, heutige Lösung, Zeitpunkt, Rolle.
[Matcha-Match]
Sechs Runden, das Glas füllt sich, am Ende ein Match in Prozent und unser Vorschlag für den nächsten Schritt. Gemacht für Events und fürs Teilen.
Ausprobieren
Was wir erfahren: Betriebsart, Standorte, Grösse, heutige Lösung, Zeitpunkt, Rolle.
[ABLAUF]
So läuft es weiter
Automatisch, in n8n
Von der Anfrage zum Anruf
- Die Anfrage kommt automatisch in n8n an.
- Prüfung: Handelsregister, Firmen-Domain, Website.
- Interne Einstufung: A, B oder C.
- Eintrag in Notion, bei A sofort Alarm ans Team, Konto-Freigabe in Shopify, Erinnerung nach 7 Tagen ohne Bestellung.
[KANÄLE]
So kommen die richtigen Betriebe auf die Formate
Jeder Kanal bekommt im Pilot seinen eigenen Link, damit ihr in Notion seht, welcher Kanal die heissen Anfragen bringt.
Anrufliste, dann Link. Die geprüfte Zielliste ruft euer Team an, nur Nummern mit Eintrag im Verzeichnis und ohne Stern. Im Gespräch fragt ihr: "Darf ich dir den Rechner per E-Mail schicken?" Das Ja wird in Notion vermerkt, erst dann geht der Link raus.
Events per QR. Assistants' Day und Forum: der QR-Code am Stand führt aufs Handy ins Match oder in den Check. Die Anfrage ist erfasst und eingestuft, bevor die Person den Stand verlässt, das Tasting schlägt euer Team direkt vor.
Hotels direkt. Frühstück, Lobby-Bar, Seminarpausen. Unser Vorschlag für die erste Zielliste: Hotels mit Frühstück in einer Region, Ansprache über F&B-Leitung oder Direktion. Ob ein Hotel A wird, entscheidet die Einstufung nach euren Regeln.
Jede PUMP-Station als Kanal. Unser Vorschlag: ein kleiner QR-Aufkleber an jeder Station bei Kunden, die einverstanden sind: "Matcha für euren Betrieb? Sechs Fragen, eine Einschätzung." Die Idee dahinter: Wer die Station bei anderen sieht, entscheidet oft selbst in einem anderen Betrieb.
Euer Kundenstamm aus dem Shop. Ein Mailing "Bring Matcha ins Büro" mit dem Check an bestehende Kundinnen und Kunden, nur mit vorliegender Einwilligung oder nach der Bestandskunden-Regel, immer mit Abmeldelink. Genau die Leute, die im Büro den Antrag stellen können.
LinkedIn, persönlich. Vier Wege stehen im nächsten Abschnitt: Nachfassen nach Anruf und Event, Beiträge aus dem Alltag, Vernetzung von Hand, Ads erst später. Alles ohne Automatisierungs-Tools.
Google Ads, später. Suchbegriffe wie "Matcha Büro" oder "Matcha Catering Schweiz" landen auf dem Rechner. Die Einstufung geht als Rückmeldung an Google, damit Google auf gute Anfragen optimieren kann statt auf Klicks.
Partner und Wiederverkäufer. Kaffeemaschinen-Lieferanten, Bürofrucht-Anbieter, Coworking-Betreiber, Caterer. Wiederverkäufer bekommen die höchste Stufe, sobald eine Entscheider-Rolle dabei ist.
[NÄCHSTE AUSBAUSTUFEN]
Drei Kleinigkeiten mit Wirkung
- Ergebnistexte je Segment: das Büro liest von der Kaffeeküche, das Hotel vom Frühstück, die Bar von der Karte.
- Ein persönliches Ergebnis-PDF pro Anfrage, automatisch erstellt und verschickt.
- Ein Terminlink fürs Tasting direkt auf der Ergebnisseite.
[LINKEDIN]
LinkedIn: vier Wege, die sich lohnen
Die Zielpersonen sind dort erreichbar: Office Management, Assistenz, Facility, F&B-Leitung, Hoteldirektion, Coworking-Betreiber. Reichweite hat Morenas persönliches Profil, nicht die Firmenseite. Alles von Hand, ohne Automatisierungs-Tools: die verstossen gegen LinkedIns Regeln, und Einzelnachrichten bleiben persönlich.
1. Nachfassen statt Kaltansprache. Nach jedem Anruf aus der Zielliste und nach jedem Event vernetzt sich Morena mit der Person und schickt ihr das Ergebnis aus Rechner oder Match. Warm, erlaubt, kostet nichts, und der Kontakt bleibt sichtbar, wenn die Mail untergeht. Gehört in den Anruf-Ablauf des Pilots.
2. Beiträge aus dem Alltag, zwei pro Woche. Eine PUMP-Station im Büro eines Kunden, ein Tasting, das Forum, jeweils mit dem Rechner-Link mit eigener Kanal-Kennung. Wir liefern im Pilot die Textvorlagen aus Anrufen und Events, Morena postet. In Notion seht ihr, ob LinkedIn heisse Anfragen bringt.
3. Gezielte Vernetzung von Hand. Mit Sales Navigator (rund 100 Franken pro Monat, Preis vor dem Abschluss prüfen) filtert ihr nach Rolle, Firmengrösse und Region. Fünfzehn bis zwanzig persönliche Anfragen pro Tag, nach der Annahme eine kurze Nachricht mit dem Rechner statt eines Verkaufstexts.
4. LinkedIn Ads, erst später. Lead-Formulare nach Jobtitel und Firmengrösse funktionieren, sind in der Schweiz aber teuer pro Klick (unsere Einschätzung, keine Messung). Erst wenn die Beiträge zeigen, welches Segment reagiert, dann mit derselben Rückmeldung der Einstufung wie bei Google Ads.
[IM PILOT DRIN]
Das LinkedIn-Blatt für Morena
- Zehn Beitragsideen aus dem Alltag, fertig formuliert, mit Bildidee.
- Drei Nachrichtenvorlagen: nach dem Anruf, nach dem Event, nach der Vernetzung.
- Die Vernetzungs-Routine mit Zeitbudget, rund 20 Minuten pro Tag.